Idenity Graphic
Projekt Umfahrung
Über uns
Kalender
Argumente
Kontakt

----------------------

Ein Meter Strasse für Fr 30'000.-: Zu teuer!

30 MIllionen für diesen neuen Kilometer Strasse in der Klus ist schlicht zu teuer. Dieses Geld können die Gemeinden, der Kanton und der Bund sinn- und wirkungsvoller einsetzen.
Der stockende Kolonnenverkehr in der Klus beschränkt sich meist auf den morgendlichen und abendlichen Pendlerverkehr. Die Kapazität einer Strasse auf diese zwei, drei Stunden auszurichten ist unwirtschaftlich.
Zudem: Das ebenfalls unter dem Verkehr leidende Zentrum von Balsthal wird durch diese Umfahrung nicht entlastet. Warum also soll Balsthal Millionen für dieses Mammutprojekt bezahlen?

Zurück nach oben

-----------------------

Schlecht für den Wohn-, Lebens- und Wirtschaftsraum Thal!

Durch die Kapazitätserweiterung ist eine verstärkte Zunahme des LKW-Transitverkehrs zu befürchten. Dies bedeutet eine zusätzliche Belastung des Thals.
Die Folge davon: Mehr Lärm, schlechtere Luft, weniger Lebensqualität. In den Dörfern wird der Schulweg über die Hauptstrasse noch gefährlicher. Dies kann nicht im Interesse der Region und der Thaler Bevölkerung sein. Denn das Thal bietet bisher eine hervorragende Wohnlage und ist eine attraktive Region für Erholung und sanften Tourismus.

Übrigens: Das Projekt sieht sogar zu einem späteren Zeitpunkt eine direkte Verbindung ins Thal vor (ohne die bisherige Strecke über die Thalbrücke). Diese Verbindung würde eine zusätzliche Schleuse öffnen und die erwähnten Negativpunkte zusätzlich verstärken.

Zurück nach oben

-----------------------

Keine Vorteile für die Pendler - Nachteile für die Umwelt.

Zeitlich bringt die neue Strasse kaum etwas - selbst wenn die 1000 Meter in einem höheren Tempo gefahren werden könnten: Durch den neuen zusätzlichen Kreisel in der Klus und der 10% längeren Strecke schmilzt ein allfälliger Zeitgewinn wieder dahin. Am Schluss bleiben im besten Fall einige Sekunden - und auch dies nur in den wenigen Stunden mit hohem Verkehrsaufkommen. In den restlichen Zeiten ist bereits heute ein zügiges Vorankommen gewährleistet. Auch der stockende Kolonnenverkehr in den Morgen- und Abendstunden wird durch die Umfahrung Klus nicht verhindert, da genau wie heute alle Autos weiterhin in den Kreisel bei der Thalbrücke hineingelenkt werden.
Ist das wirklich sinnvoll: 30 Millionen auszugeben, grosse Flächen Wald zu roden, für Flora und Fauna wertvolle Ruderalflächen zu opfern, die Schleusen für noch mehr Transitverkehr zu öffnen. Und dies alles nur für eventuell einige eingesparte Sekunden? (Und: Sind die paar Sekunden entscheidend, wenn doch rund 50% des Verkehrs reiner Freizeitverkehr darstellt?)

Zurück nach oben

-----------------------

Umfahrung der Umfahrung der Umfahrung – oder wie sieht eine Lösung für die Zukunft aus?

Die Verkehrsentwicklung ist schwierig vorauszusehen. Dabei spielen verschiedene Faktoren wie der Ölpreis, verschiedene Gesetzgebungen (z.B. CO2-Abgabe) usw. eine Rolle, deren Entwicklung schwierig einzuschätzen ist.
Klar ist aber, dass zukunftsweisende und umweltgerechte Mobilitätsformen im Thal gefördert werden sollen. Es kann nicht der Sinn und Zweck sein, dass die internationale LKW-Lawine die Regionen immer stärker belastet. Und es ist keine Lösung, Strassen endlos weiter auszubauen (z.B. die Hauptstrasse durch Laupersdorf stellt schon eine Umfahrung dar, die alte Strasse führte durch das Dorfzentrum. Wenn nun das Verkehrsaufkommen weiter ansteigt; wird dann eine Umfahrung der Umfahrung gefordert?). Denn längst ist erwiesen: Zusätzliche Strassen erzeugen zusätzlichen Verkehr!
Deshalb unsere Forderung:
• Der Lastwagenverkehr muss mit wirkungsvollen Massnahmen im vernünftigen Rahmen bleiben. • Der Pendlerverkehr soll durch gezielte Massnahmen (Verbesserungen des öffentlichen Verkehrs, Förderung von Fahrgemeinschaften, Verkehrsleitsyteme u.a.) eingedämmt werden.

Zurück nach oben



| Projekt | «Läbigi Klus» | Kalender | Argumente | Kontakt | Hauptseite |

Zu teuer!


Schlecht fürs Thal!

Umweltbelastend!

Ohne Zukunft!