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Neues Projekt: Umfahrung Klus

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Läbigi Klus

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    Unsere Lösungsansätze

Teil der Lösung werden statt Teil des Problems bleiben!

Der öffentliche Verkehr mit den Umsteigezeiten in Oensingen und Balsthal ist bereits heute langsamer als der private Verkehr. Wenn die Fahrt durch die Klus zusätzlich beschleunigt wird – so wie dies beabsichtigt ist – verliert der öffentliche Verkehr weiter an Attraktivität. Dies kann nicht das Ziel einer umfassenden Verkehrpolitik sein. Ziel einer umfassenden Mobilitätsstrategie ist es, die bestehenden Infrastrukturen besser zu nutzen und die verschiedenen Verkehrsträger optimal miteinander zu kombinieren. Damit kann der tägliche Durchgangsverkehr reduziert werden, was die millionenschwere Umfahrungsstrasse überflüssig macht. Solange dieses Potenzial nicht ausgeschöpft ist, bleibt das geplante Projekt wirtschaftlich und ökologisch unverantwortlich und nicht nachvollziehbar.



Eine kluge Mobilitätsplanung bedeutet zum Beispiel:

Förderung von Fahrgemeinschaften
Förderung des öffentlichen Verkehrs (inkl. besserer Anbindung an die Industriezonen im Gäu)
Direkte Bahnverbindung Balsthal – Solothurn bzw. Balsthal-Olten
Neue Konzept wie zum Beispiel Roadpricing (z.B. für Thaler Bevölkerung frei benutzbar, kostenverursachender Transitverkehr gebührenpflichtig – Variante «Road-Pricing» benötigt eine Verfassungsänderung der Eidgenossenschaft oder aber eine Ausnahmebewilligung der Bundesversammlung. Die Gemeinde- und Kantonsbehörden müssten sich dafür geeint einsetzen.)

Mit solchen und weiteren Ideen kann dem Problem effizienter und
kostengünstiger begegnet werden.

Aktuelles Beispiel für den ungenügenden Ausbau des öffentlichen Verkehrs: Das Fehlen von raschen Anschlüssen in Oensingen auf die Regionalzüge Richtung Olten und Solothurn ist ein Mangel. Damit wird der öffentliche Verkehr weniger attraktiv und das Verkehrsproblem auf der Strasse noch verstärkt. Wer täglich mit dem öV zur Arbeit geht und auf den Regionalzug angewiesen ist, verliert alleine für Wartezeiten beim Umsteigen täglich fast eine halbe Stunde. Mit diesen lückenhaften Verbindungen wird sich diese Person fürs Auto entscheiden. Wenn der private Individualverkehr auf der Strasse reduziert werden soll (insbesondere der Pendlerverkehr!), so sind attraktive und rasche Verbindungen im öffentlichen Verkehr zwingend erforderlich. Nur schon für einen Teil der bis zu 65 Millionen Franken, welche für die paar hundert Meter Umfahrungsstrasse vorgesehen sind, wäre ein wesentlich attraktiveres öffentliches Verkehrsnetz im Thal realisierbar.